Erkennen von ADS / ADHS

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Erkennen von ADS / ADHS

ADS / ADHS lässt sich nicht so leicht erkennen wie ein Schnupfen oder ein aufgeschürftes Knie. Die Feststellung ist nicht einfach, denn viele der Symptome gehören phasenweise zum normalen Entwicklungsprozess eines Kindes einfach dazu und Kinder ändern dabei Ihr Verhalten.

ADS tritt häufig nicht alleine auf. Das macht es nicht einfacher, ADS / ADHS zu erkennen, denn oft begleiten andere Störungen den Verlauf von ADS / ADHS, etwa gestörtes Sozialverhalten und Angst, auch Depressionen, Tourette-Syndrom, Asperger-Syndrom oder Autismus können sich dazu gesellen.

Das Dumme dabei: ADS / ADHS ist schwierig zu erkennen und sicher zu bestimmen. Andererseits ist es wichtig, ADS / ADHS so früh wie möglich zu entdecken, um dem Kind helfen zu können. In jedem Fall sollten Eltern bei dem Verdacht einen kompetenten Arzt suchen, der sich bereits mit der Materie befasst hat.

Um erste Hinweise zu bekommen, ob ein Kind an ADS / ADHS leiden könnte, hilft ein Konzentrationstest. Es gibt hier standardisierte Verfahren, die beispielsweise in der Schule verwendet werden können. Wenn hier ein Kind auffällig schlecht abschneidet, sollten die Eltern schon genauer hinsehen. Wichtig: Ein solcher Test ist kein ADS / ADHS-Test. Wer hier schlecht ist, hat nicht automatisch ADS / ADHS. Dennoch können die Ergebnisse erste Hinweise geben.

Ergänzt werden muss ein solcher Test durch die Beobachtung des Kindes in Situationen, in denen sich die Symptome deutlich zeigen. Für Lehrer und Eltern gibt es hierfür Fragbögen zur Orientierung.

Wichtig: Um ADS / ADHS sicher bestimmen zu können, sollten die Symptome mindestens ein halbes Jahr bestehen und nicht nur einmalige Verhaltensauffälligkeiten sein.

Es klingt banal: Eltern sollten sich, wenn ihr Kind vermeintlich betroffen ist, intensiv mit ADS / ADHS auseinander setzen. Einerseits, weil das soziale Umfeld einen großen Einfluss auf den Verlauf von ADS / ADHS hat. Andererseits, weil es mittlerweile viele Institute und Institutionen sowie Selbsthilfegruppen gibt, die sich dem ADS / ADHS auseinandersetzen. In den Selbsthilfegruppen z.B. finden Eltern betroffener Kindern andere Eltern, die mit ähnlichen Problemen zu tun haben.

Auch wenn es schwierig erscheint: Eine Veränderung des sozialen Umfelds kann einem Kind helfen, besser mit ADS / ADHS zu leben. Deswegen sollten Eltern – möglicherweise mit einem Berater – darüber nachdenken, ob und wie sich das soziale Umfeld des Kindes mit einer ganzheitlichen Verhaltenstherpie verändern lässt.

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